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Wie du dein Team darin unterstützt Entscheidungen zu treffen

Wie du dein Team darin unterstuetzt entscheidungen zu treffen

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Wie führst du dein Team dazu, Entscheidungen zu treffen und warum fällt es uns schwer, Entscheidungen zu treffen? 

Hast du gewusst, dass wir täglich rund 20’000 Entscheidungen treffen?! Ziemlich viel, wenn man nur die Zahl als solche anschaut. Wenn wir uns das aber genauer überlegen, ist das ganz ok. Wir fangen damit bereits am frühen Morgen an. Erste Frage und Entscheidung des Tages, stehe ich denn nun auf oder nicht? Stelle ich den Wecker auf “Schlummer” oder nicht? Und das hört dann am Abend damit auf, ob ich die Mail doch noch beantworte oder nicht. 

Oftmals frage ich mich aber auch, warum es den Menschen im Geschäftskontext so schwer fällt, Entscheidungen zu treffen. Im Privatleben machen sie es ja auch jeden Tag. Es kommt mir eher so vor, als ob sie darauf warten, dass ihnen jemand sagt, was sie zu tun haben. Wenn dann gesagt wird, was die Aufgabe ist, wird das berühmte Thema Widerstand wieder aktuell. Man stößt die Leute eventuell mit der Entscheidung vor den Kopf. Wenn wir allerdings davon ausgehen, dass wir die Experten im Team haben, was denkt ihr, wer fällt dann die besten Entscheidungen? 

Es kann sehr mühsam und harzig sein und es dauert sehr lange, Teamentscheidungen zu treffen. Oft entstehen dieselben Diskussionen, mit denselben Themen und den gleichen Problemen. Alles dreht sich im Kreis – jeder hat seine eigene Meinung und jeder will noch was dazu sagen. Somit ist der Widerstand oftmals der Grund, weshalb keine Entscheidung getroffen werden kann.

Die Furcht vor Konsequenzen

Einer der wichtigsten Gründen, weshalb uns das Treffen von Entscheidungen so schwerfällt, ist die Furcht vor Konsequenzen bei falschen Entscheidungen.

Gehen wir ein paar tausend Jahre zurück in unserer Geschichte, damals als wir noch Nomaden waren und mit unserem Clan unterwegs waren. Hätten wir damals falsche Entscheidungen getroffen, hätten wir die ganze Familie und alle im Clan ins Unglück gestürzt. Menschen wären gestorben und du selbst wärst verstoßen und ausgesetzt. Alleine zu überleben, war damals keine Option und dieses Gefühl ist uns bis heute geblieben. Dies ist auch einer der Hauptgründe, weshalb wir so viel Respekt vor Entscheidungen getroffen haben. 

Konflikte vermeiden und Konfrontationen entgehen

Ein weiterer Grund ist, dass wir Konflikte und Konfrontation vermeiden wollen. Auch dies hat einen evolutionärer Grund. Falls ich etwas andeute, das einen Konflikt auslösen könnte oder ich jemanden konfrontiere mit einer getroffenen Entscheidung, dann hätte, vor vielen abertausend Jahren, jemand ganz einfach kurzum alleine weiterschauen und um sein Leben kämpfen müssen  – mit relativ geringen Überlebenschancen.

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und neigen deshalb dazu, die Sicherheit des Bekannten dem Unsicheren vorzuziehen. Damit treffen wir dann ja bereits unbewusst eine Wahl. 

Was braucht denn dein Team, um gute Entscheidungen zu treffen? Welche Rahmenbedingungen braucht es im Team, um Entscheidungen überhaupt treffen zu können?

Hier ein paar konkrete Anhaltspunkte:

Klarheit  

  • Komplexität reduzieren, um leichter eine Entscheidung zu treffen  
  • Kriterien definieren und gewichten 
  • Fokus auf das Wesentliche  

Handlungsfähigkeit/ Umsetzbarkeit  

  • Was können wir selbst kontrollieren?  
  • Was können wir allenfalls beeinflussen?  

 

 

1. Kreis: Control – Immer versuchen, im innersten Kreise zu bleiben – Kontrolle zu haben über das Geschehen um uns herum. 

2. Kreis: Influence – Auch ein Abstecher in den zweiten Kreis ist noch zu akzeptieren – Was können wir oder wen können wir mit dieser Lösung beeinflussen?

3.  Kreis: Concern – Alles in diesem Kreise, ist die sogenannte Suppe – alles, auf was wir absolut keinen Einfluss haben und wir ausgeliefert sind. Diesen Kreis meiden!

 

Mut 

  • Komfortzone verlassen  

Manchmal muss man einfach seine Komfortzone verlassen und einen neuen Weg einschlagen. Nicht alles zu eng sehen und eher wie ein Experiment – eine Idee, die man eventuell umsetzen kann. 

  • Neue Perspektiven einnehmen / Neue Wege einfach mal ausprobieren  

Eine neue, vielleicht sogar komische, spektakuläre Idee einfach mal aus der Perspektive der Person sehen, welche die Idee hervorbrachte. Aus irgendeinem Grunde ist ja diese Idee entstanden. Manchmal entsteht da sogar was ganz tolles am Ende!

Einen Punkt, den ich persönlich sehr gerne lebe ist:

“If it’s good enough for now, it’s save enough to try”

 

Wie du dein Team darin unterstuetzt entscheidungen zu treffen_

 

Es muss nicht immer die perfekte Lösung sein

Manchmal musst du Unsicherheiten einfach akzeptieren und dir überlegen, was der erste Schritt in die richtige Richtung ist. Auch ein noch so kleiner Schritt ist bereits ein Anfang in die richtige Richtung.

Es muss auch nicht immer gleich nach der richtigen, perfekten Lösung gesucht werden. Probiere es einfach mal aus, der Schaden wird wohl nicht zu groß sein. Falls es etwas Gutes am Ende gibt, umso besser! Schaue wie es nach diesem ersten Schritt aussieht, wie es am besten weitergeht und mach dir bereits ein paar Gedanken über Alternativen. 

Motivation, motivation, motivation

Kommen wir zum Kernthema. Wie gesagt, geht es darum, wie du dein Team unterstützt, Entscheidungen zu treffen!

Es muss Motivation im Team vorhanden sein, ein vorhandenes Problem lösen zu wollen. Dabei ist es wichtig, zu Beginn mit einer guten Analyse zu beginnen. Das WAS zu finden. 

Was ist der Grund des Problems? Welche Beobachtungen wurden gemacht? Wer hat etwas gesehen, gehört – das ist der schwierigste aller Punkte. Die Situation nicht zu bewerten, sondern einfach Dinge zu nennen, die passiert sind. Als kleines Beispiel: Heute habe ich beobachtet, wie Max fünf Minuten zu spät kam. Der nächste Schritt ist dann, nachdem alles und jedes Thema aufgenommen worden ist, Schlussfolgerungen zuziehen. 

Sich fragen, warum ist es denn überhaupt so wichtig? Weshalb sollten wir unsere Beobachtungen miteinander teilen? Gibt es irgendwelche Schlussfolgerungen oder Muster, welche daraus entstehen? Können wir irgendwelche Hypothesen aufstellen? 

Das Beispiel von Max kann verschiedene Gründe haben.

  • Er hat ganz einfach verschlafen – kann jedem passieren – dann aber den Zug verpasst
  • Er hatte davor ein Meeting und konnte nicht rechtzeitig weg 
  • Oder Max ist es einfach egal, ob er nun fünf Minuten zu spät kommt oder eben nicht – kein Respekt gegenüber den Teamkollegen
  • Schlechtes Zeitmanagement – das kann erlernt werden
  • Oder oder oder… Es gibt da unzählige weitere Gründe

Die Schlussfolgerungen dürfen ruhig auch etwas kritisch sein, sogar etwas zynisch, da ja oft auch ein klein wenig Wahrheit dahintersteckt!

 

Der Letzte Schritt 

Was lernen wir daraus, was nehmen wir mit? Was macht jetzt Sinn, welcher Schritt ist als nächster der passende? 

Der Fokus muss auf den vorherigen Punkten bleiben. Sich nochmals Klarheit verschaffen und prüfen ob alles klar ist. Die Umsetzbarkeit prüfen. Können wir wirklich alles selbst umsetzen? Können wir es irgendwie beeinflussen?

Bei Max’s Beispiel wäre es richtig, ihm mitzuteilen, wie toll es für uns alle wäre, wenn er pünktlich zum Meeting erscheint, damit sich das Meeting auch pünktlich beendet und jeder seinen Arbeiten nachgehen kann. Max hat da eigentlich alles selbst unter Kontrolle.

Es kann auch etwas anderes sein. Zum Beispiel die Meetings 10 Minuten kürzen, dass jeder wirklich auch noch genügend Zeit hat zwischen diesem und dem nächsten Meeting. Eine kurze Biopause ist gut und somit sind dann alle pünktlich wieder dabei.

Eventuell die eigene Komfortzone verlassen, etwas mutig sein und einfach mal etwas Neues ausprobieren und schauen, ob es zur gewünschten Lösung führt.

 

Warum hilft all dies bei der Unterstützung des Teams, Entscheidungen zu treffen? 

Es hilft, weil Menschen generell ein gemeinsames Verständnis und verschiedene Perspektiven, verschiedene Ideen, Begründungen und Entscheidungen entwickeln.

💜 Aus gemeinsamen Erfahrungen kann man lernen. Ohne Feedback kann nicht gelernt werden.

💜 Ständiges wiederholen von Fehlern und Dysfunktion werden mit dieser Vorgehensweise verhindert.

💜 Auseinandersetzungen über Handlungen, die den Ursprung in einer fehlenden Klarheit oder Fakten, werden vermieden. 

💜 Die Tendenz, vorzeitlich Verhandlungen festzulegen und andere dabei abzuhängen, wird vorzeitig eliminiert – weil alle auf den Weg mitgenommen werden.

💜 Fakten und Beobachtungen kommen erstmals auf den Tisch.  Alle haben somit den gleichen Startpunkt. 

💜 Herkunft, sowohl wie die Zukunft, desjenigen, der sich entwickeln soll, wird geachtet. Man schaut da wirklich darauf, wo es herkommt – wo soll es hinführen. Durch dieses schrittweise Lernen, wird Vertrauen aufgebaut und Angst abgebaut, sich zu äußern.

 

Was bringt einen Abschluss? Man muss Actions ziehen.

Konkrete Handlungen werden durch das Verstehen von komplexen Herausforderungen gefördert. Was so viel heißt wie, wenn du die ganze Komplexität kennst, kann man auch konkrete Verhandlungen generieren. Durch die direkte Erfahrung kann erlebt werden, dass Fragen oftmals kraftvoller sind als Antworten, da sie zum aktiven Erforschen einladen.

 

Mein Fazit

  • Entscheidungen zu treffen kann mühsam und harzig sein und lange dauern
  • Mit einer offenen Feedbackkultur und einigen Rahmenbedingungen unterstützen wir das Team optimal, Entscheidungen zu treffen
  • Wiederhole dich: If it’s good enough for now, it’s safe enough to try 
  • Es genügt der erste kleine Schritt in die gewünschte Richtung
  • Inspect & Adapt – Prüfe von Zeit zu Zeit, ob es noch passt. Inspiziere die Situation ab und an, ob es eventuell Anpassungen braucht
  • Es ist nichts in Stein gemeißelt – was heute richtig ist, kann morgen schon nicht mehr richtig sein – die Welt verändert sich stetig
  • Vertrauen in die Menschen, das Richtige zu tun –  Du hast Experten im Team, vertraue ihnen
  • Verschiedene Perspektiven akzeptieren und respektieren – respektiere andere Ideen
  • Gedanken öffnen und alles zulassen – dies hilft dir, mutiger die Sachen anzugehen
  • Sofern niemand eine große Spannung mit der Entscheidung hat – einfach ausprobieren! Falls keiner wirklich absolut dagegen ist, einfach ausprobieren, mal was Neues testen und schauen was dabei rauskommt.

 

Just do it – einfach mal machen

Falls du gerne meine Unterstützung brauchst, gerne mit mir mal plaudern möchtest oder ich dich und dein Team  für ein paar Wochen begleiten darf, dann melde dich ganz einfach per Mail bei mir. Klicke ganz einfach auf den Link!
Ich würde mich freuen von dir zu lesen und bedanke mich für dein Interesse. Hör dir meine weiteren Podcast Episoden zu diversen Themen rund ums Coaching auf Life In Colour an.

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